SQUARE-STUDIE MIT ZURZACH CARE

Weniger Migränetage, bessere Lebensqualität

Eine neue Schweizer Multicenter-Studie belegt, dass das Migräne-Medikament Erenumab in der realen Versorgung deutlich die Häufigkeit von Migränetagen und die Belastung für Patienten und Familien senkt.

Migraene
Zwei Jahre erfolgreiche Erfahrungen in der Schweiz

Erenumab verbessert Lebensqualität von Migränepatient/innen

Die neue Schweizer Multicenter-Studie belegt, dass das Migräne-Medikament Erenumab in der realen Versorgung deutlich die Häufigkeit von Migränetagen und die Belastung für Patientinnen und Patienten, sowie Familien senkt.

Migräne gehört zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen weltweit und belastet Betroffene wie Gesundheitssysteme erheblich. Mit Erenumab, einem Antikörper, der den CGRP-Rezeptor blockiert, steht seit 2018 eine zielgerichtete Migräneprophylaxe zur Verfügung. Doch wie wirksam ist die Therapie im Alltag ausserhalb streng kontrollierter Studien?

Antwort darauf liefert die nun veröffentlichte SQUARE-Studie („Swiss Quality of Life and Health Care Impact Assessment in a Real-World Erenumab-Treated Migraine Population“). Zwischen 2019 und 2022 wurden in 19 Schweizer Zentren 173 Patientinnen und Patienten mit episodischer oder chronischer Migräne über zwei Jahre begleitet.

Die Ergebnisse sind eindeutig: Unter Erenumab sank die Zahl der monatlichen Migränetage im Schnitt um 8,8 Tage, der Einsatz akuter Migränemedikamente ging deutlich zurück, und auch die durch Fragebögen erfasste Beeinträchtigung im Alltag nahm spürbar ab. Besonders bemerkenswert: Neben der individuellen Lebensqualität verbesserte sich auch die Belastung im Familienumfeld, wie der IMPAC-Fragebogen zeigte.

Das Sicherheitsprofil blieb stabil, schwerwiegende Nebenwirkungen traten nicht auf. Selbst die in der Schweiz vorgeschriebenen Therapiepausen führten nur vorübergehend zu einer höheren Belastung, nach Wiederaufnahme der Behandlung setzte die positive Wirkung wieder ein.

Damit bestätigt die SQUARE-Studie, dass Erenumab nicht nur in klinischen Studien, sondern auch in der täglichen Praxis wirksam und gut verträglich ist. Für viele Patientinnen und Patienten bedeutet das: weniger Schmerz, mehr Lebensqualität und eine spürbare Entlastung für das soziale Umfeld.