Migräne & Endometriose
Eine Studie von ZURZACH Care und dem Universitätsspital Zürich zeigt neue Zusammenhänge zwischen Migräne und Endometriose auf, mit wichtigen Hinweisen für Diagnose und Therapie chronisch betroffener Frauen.
Wenn Migräne und Endometriose zusammenwirken
Neue Forschungsergebnisse zeigen überraschende Verbindungen zwischen zwei der häufigsten chronischen Erkrankungen bei Frauen und eröffnen wertvolle Perspektiven für eine gezieltere Behandlung.
Migräne und Endometriose gehören zu den häufigsten chronischen Erkrankungen bei Frauen, doch wie hängen sie zusammen?
Ein Forschungsteam von ZURZACH Care hat in Zusammenarbeit mit der Frauenklinik des Universitätsspitals Zürich genau das untersucht.
Überraschende Ergebnisse
- 41 % der betroffenen Frauen litten an Migräne mit Aura, oft schon in jungen Jahren.
- Ein deutlicher Zusammenhang zeigte sich zwischen regelmässigem Schmerzmittelgebrauch, Regelschmerzen und medikamenteninduzierten Kopfschmerzen.
- Besonders spannend: Ein Rückgang der Migränehäufigkeit wurde über mehrere Jahre beobachtet – möglicherweise im Zusammenhang mit der Endometriose.
Warum das wichtig ist
Die Ergebnisse liefern neue Hinweise auf Wechselwirkungen zwischen Migräne und Endometriose, mit direkten therapeutischen Implikationen. Frühzeitige Diagnose und gezielte Behandlung könnten für viele Patientinnen entscheidend sein.