Gesundheitsförderung mit langer Geschichte

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1914

1957

1955

1956

1957

1964

1971

1973

1985

1991

2018

2021

2022

2022

2023

2025

2025

1914

Glaubersalzquelle wurde gefunden

Die Schweizerische Sodafabrik führte Sondierbohrungen durch, mit der Absicht auf Salz zu stossen. Dabei sollen Spuren von Kalisalz gefunden worden sein. Dies liess die damalige Regierung des Kantons Aargau auf Bodenschätze hoffen. Der Grosse Rat bewilligte einen Kredit, um weiterbohren zu können. In einer Tiefe von 416 Metern stiess man zufällig auf eine 38°C warme Quelle, die artesisch aus dem Bohrloch sprudelte. Untersuchungen bestätigten, dass es sich um vorzügliches Heilwasser handelte, nämlich um eine alkalische Glaubersalz-Therme. Wegen des ersten Weltkrieges und fehlenden finanziellen Mitteln wurde das Bohrloch aber wieder zubetoniert.

1955 Bohrturm 1914
1957

Gründung der Stiftung Zurzacher Kuranlagen und Vermarktung des Zurzacher Wassers

Im Jahr 1957 gründeten Dr. Walter Edelmann und seine Frau die Gemeinnützige Stiftung Zurzacher Kuranlagen. Ziel der Stiftung war es, die medizinische Weiterentwicklung des Kurortes Bad Zurzach langfristig zu sichern.Ein weiterer Meilenstein folgte 1991 mit der Eröffnung des Fortbildungszentrums RehaStudy. Diese heute international anerkannte Institution widmet sich der Aus- und Weiterbildung von Physio- und Ergotherapeuten und geniesst in Fachkreisen hohes Renommee.Parallel dazu begann die Erfolgsgeschichte des Zurzacher Wassers als Mineralwasser. Bereits ab 1957 wurde es durch die Kurwasser Vertriebs AG (heute Mineralquelle AG) vermarktet – ebenfalls unter massgeblicher Mitwirkung von Dr. Walter Edelmann. Damit etablierte sich das Zurzacher Wasser nicht nur als Thermal- und Heilwasser, sondern auch als beliebtes Schweizer Mineralwasser.

1955 Edelmann Weber 1954
1955

Die Erbohrung der Thermalquelle in Bad Zurzach

Am 5. September 1955 wurde in einer Tiefe von 429,6 Metern die 40 °C warme Thermalquelle von Bad Zurzach entdeckt. Die Nachricht verbreitete sich in Windeseile, und alle Kirchenglocken läuteten, um das historische Ereignis zu feiern. Dies markierte den Wendepunkt für Bad Zurzach: Der kleine Ort wurde auf dem Weg zum bedeutenden Kurort von nationaler Bedeutung.

Zum ersten Präsidenten der Thermalquelle AG wurde Dr. Walter Edelmann gewählt – einer der wichtigsten Förderer der Kurortentwicklung. Mit seiner Initiative begann die Erfolgsgeschichte des Zurzacher Thermalwassers.

Um das heilsame Wasser der Bevölkerung zugänglich zu machen, entstanden zunächst provisorische Baracken, später folgten ein Doppelbassin und Liegeräume. Das Thermalbad Zurzach erfreute sich schon bald grosser Beliebtheit, und der Ausbau des Kurortes drängte sich auf.

Heute gilt das Thermalwasser als Quelle von Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensqualität – und bildet bis heute das Fundament für die Entwicklung der gesamten Region.

1955 Quelle
1956

Die Entstehung des Thermalbads Zurzach

Als in Zurzach erstmals das heilsame Thermalwasser erschlossen wurde, wollte man es der Bevölkerung so schnell wie möglich zugänglich machen. Innert kürzester Zeit entstanden provisorische Baracken, in denen die ersten Badegäste das warme Wasser erleben konnten. Bald wurde das Provisorium durch ein Doppelbassin und Liegeräume ergänzt – ein erster Schritt hin zum späteren Kurort.

Das Thermalbad Zurzach gewann rasch an Bekanntheit und entwickelte sich zu einem beliebten Ort für Gesundheit und Erholung. Schon damals zeigte sich: Das Thermalwasser ist nicht nur eine Quelle des Wohlbefindens, sondern auch ein Motor für den Ausbau des Gesundheitsstandortes Zurzach.

1956 Zurzach Luftaufnahme
1957

Gründung der Stiftung Zurzacher Kuranlagen und Vermarktung des Zurzacher Wassers

Im Jahr 1957 gründeten Dr. Walter Edelmann und seine Frau die Gemeinnützige Stiftung Zurzacher Kuranlagen. Ziel der Stiftung war es, die medizinische Weiterentwicklung des Kurortes Bad Zurzach langfristig zu sichern.Ein weiterer Meilenstein folgte 1991 mit der Eröffnung des Fortbildungszentrums RehaStudy. Diese heute international anerkannte Institution widmet sich der Aus- und Weiterbildung von Physio- und Ergotherapeuten und geniesst in Fachkreisen hohes Renommee.Parallel dazu begann die Erfolgsgeschichte des Zurzacher Wassers als Mineralwasser. Bereits ab 1957 wurde es durch die Kurwasser Vertriebs AG (heute Mineralquelle AG) vermarktet – ebenfalls unter massgeblicher Mitwirkung von Dr. Walter Edelmann. Damit etablierte sich das Zurzacher Wasser nicht nur als Thermal- und Heilwasser, sondern auch als beliebtes Schweizer Mineralwasser.

1958 10 14 02 ehemalige Quellenstr 1
1964

Vom Turmhotel zum internationalen Kurort

Mit der Eröffnung des Turmhotels im Jahr 1964 und dem kontinuierlichen Aus- und Umbau des Thermalbads Zurzach veränderte sich das Gesicht des gesamten Bäderviertels nachhaltig.In den darauffolgenden Jahrzehnten entstanden weitere Hotels und Kurangebote, die den Standort Schritt für Schritt aufwerteten.So entwickelte sich Bad Zurzach innerhalb von nur einem halben Jahrhundert zu einem der führenden Schweizer Kur- und Thermalorte – vergleichbar mit internationalen Massstäben und weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

1965 Bauprovisorium
1971

Eröffnung des Freiluftbads und Pläne für ein Rheumazentrum

Die Thermalbad AG eröffnete das vom Architekten Walter Stüchelin entworfene Freiluftbad in Bad Zurzach. Mit diesem Neubau erhielt das Thermalwasser eine moderne Bühne, um seine wohltuende Wirkung für die Bevölkerung erlebbar zu machen.Gleichzeitig stellte Dr. Walter Edelmann die Pläne für ein zukünftiges Rheumazentrum vor, das in unmittelbarer Nähe zum neuen Bad entstehen sollte. Ziel war es, die heilende Kraft der Therme nicht nur für Erholung und Wellness, sondern auch gezielt für die medizinische Behandlung zu nutzen.Damit wurde ein wichtiger Grundstein gelegt: Die Therme von Bad Zurzach sollte künftig sowohl als Ort der Regeneration wie auch als medizinisches Kompetenzzentrum wahrgenommen werden.

1980 Thermalbad Winter
1973

Die Rheuma- und Rehabilitationsklinik Bad Zurzach – das Hauptwerk der Stiftung

Die Rheuma- und Rehabilitationsklinik Bad Zurzach gilt als das bedeutendste Projekt der Stiftung Zurzacher Kuranlagen. Sie wurde 1973 in Betrieb genommen und hat sich seither kontinuierlich weiterentwickelt.In den vergangenen Jahrzehnten ist die Klinik stetig gewachsen und zählt heute zu den führenden Spezialkliniken der Schweiz im Bereich Rheumatologie und Rehabilitation.Mit ihrem medizinischen Know-how und der direkten Verbindung zum heilkräftigen Thermalwasser ist sie ein zentraler Baustein in der Erfolgsgeschichte des Kurorts Bad Zurzach.

1985

Der Hanjos-Anbau der Rheuma- und Rehabilitationsklinik Bad Zurzach

Neben dem Hauptgebäude der Rheuma- und Rehabilitationsklinik Bad Zurzach wurde ein moderner Anbau errichtet, der zusätzlichen Raum für zentrale Bereiche bietet: Vortragssaal, Therapiebad, Therapieräume, Labor, Forschung und Bibliothek.Der Neubau wurde zu Ehren seines Schöpfers, des Architekten Hanjos, benannt und trägt seitdem seinen Namen.Im Januar wurde der von Architekt Hanjos gestaltete Süd-Bau offiziell eröffnet. Er beherbergt Therapie- und Schulungsräume, Forschungsräume sowie einen Vorlesungssaal und ergänzt damit die medizinische und wissenschaftliche Infrastruktur der Klinik optimal.

1991

Das Kurgasthaus Höfli – Bindeglied zwischen Kurbezirk und historischem Bad Zurzach

Als zentrales Bindeglied zwischen dem Kurbezirk und dem historischen Ortskern von Bad Zurzach präsentiert sich das Kurgasthaus Höfli. Es bietet kulinarische Angebote, grosszügigen Raum und einladende Möglichkeiten für Unterhaltung und gesellschaftliches Zusammensein.Das Lokal wird nicht nur von den Kurgästen, sondern auch von der regionalen Bevölkerung sehr geschätzt. Mit seiner einladenden Atmosphäre trägt das Kurgasthaus Höfli wesentlich zur Attraktivität des Bäderviertels Bad Zurzach bei.

1991 Fortbildungszentrum
2018

Spatenstich des FORTYSEVENS

Das Bildungszentrum REHAstudy in Bad Zurzach bietet seit 1991 praxisorientierte und innovative Weiterbildungen für Physio- und Ergotherapeuten an.

Im Jahr 2008 wurde mit dem Standort Winterthur ein weiteres Bildungszentrum eröffnet, um die Aus- und Weiterbildungsangebote regional zu erweitern.

REHAstudy geniesst einen hohen Bekanntheitsgrad als qualitätszertifiziertes Weiterbildungszentrum im Bereich der medizinisch-therapeutischen Berufsbildung und gehört auch international zu den anerkannten Institutionen in diesem Sektor.

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2021

Eröffnung der Therme Fortyseven

Text folgt............

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2022

Therme Zurzach – Modern, nachhaltig und vielseitig

Am 28. April 2022 wurde aus dem bisherigen Thermalbad Zurzach offiziell die Therme Zurzach – rund 67 Jahre nach der ursprünglichen Eröffnung. Mit dem neuen Namen wird der Vielseitigkeit der Therme als Wellness- und Gesundheitsstandort Rechnung getragen.Die Therme Zurzach bietet Schweizweit das grösste Wellness-Angebot und ist ein Wohlfühlort für alle Generationen. Gäste können hier die Kraft des Thermalwassers für ihre nachhaltige Gesundheit nutzen und gemeinsam entspannte Momente geniessen.

Thermalbad Aussenansicht
2022

Re­ha­kli­nik Ba­sel nimmt Be­trieb auf

Am 1. Juli 2022 eröffnete die Unternehmensgruppe ZURZACH Care ihren elften stationären Standort. Die Rehaklinik Basel ist spezialisiert auf internistische und onkologische Rehabilitation. Die ins Claraspital integrierte, jedoch unabhängige Rehaklinik steht allen Patientinnen und Patienten offen, unabhängig von Wohnort oder Versicherungsklasse. 

«Eine Rehaklinik zu eröffnen, ist auch für uns als grösster Reha-Anbieter der Schweiz nicht alltäglich und mit viel Freude und Stolz verbunden. Die aussergewöhnlich gute Zusammenarbeit mit unserem Partner Claraspital, die Unterstützung der Behörden und der unermüdliche Einsatz aller Beteiligten waren Garant für das gute Gelingen», lobt Dr. Serge Altmann, Group CEO von ZURZACH Care, die Leistungen der vergangenen Monate. Nach einem Jahr Vorbereitungszeit eröffnet er heute, am 1. Juli 2022, gemeinsam mit dem Direktor des Claraspitals, Dr. Peter Eichenberger, den ersten stationären Standort in Basel – symbolisch mit dem Zerschneiden des Bandes. Der erste Patient wird ab dem 6. Juli stationär behandelt.

Im Neubau Hirzbrunnen stehen für die Patientinnen und Patienten insgesamt 27, bzw. später 45 Betten für die internistische und onkologische Rehabilitation zur Verfügung. In der Rehaklinik arbeiten 28 Angestellte aus Medizin, Pflege, Therapie sowie Administration und Hotellerie. Das medizinisch-therapeutische Personal vereint fundierte Expertisen und Erfahrungen im Bereich der Allgemeinen Inneren Medizin, der Rheumatologie, der postoperativen Betreuung sowie der allgemeinen und Interventionellen Schmerztherapie.

Integrierter, jedoch unabhängiger Standort für die Region
ZURZACH Care legt Wert auf eine enge Verankerung in den beiden Basler Kantonen sowie der Region Nordwestschweiz. Die Rehaklinik ist in die Räumlichkeiten des Claraspitals integriert, jedoch ein unabhängiger und eigenständiger Standort von ZURZACH Care. «Die Rehaklinik steht allen Patientinnen und Patienten offen, unabhängig aus welchem Akutspital sie zugewiesen werden, vom Wohnort oder der Versicherungsklasse», versichert Dr. Serge Altmann. Die Infrastruktur ist modern und bietet grosszügige Einbettzimmer für privatversicherte und Zweibettzimmer für halbprivat- und allgemeinversicherte Patientinnen und Patienten.
 

Rehaklinik Basel Stockfotos 0088 b AA
2023

Eröffnung der Rehaklinik im Spital Limmattal

ZURZACH Care zieht um: Am 20. Dezember 2023 wird die Rehaklinik im Spital Limmattal eröffnet. Nach zweijähriger Planungs- und Bauzeit wird in den modernen Räumlichkeiten des Spitals Limmattal neurologische Rehabilitation auf hohem medizinischem Niveau angeboten. 

Der Spitalverband Limmattal verfügt dank seiner topmodernen Neubauten und Infrastruktur über die idealen Grundlagen, um gemeinsam die strategische Zusammenarbeit der beiden renommierten Gesundheitsdienstleister zu stärken und weiter voranzutreiben. Zudem vervollständigt die überregional tätige neurologische Abteilung des Spitals mit seiner zertifizierten Stroke Unit die idealen Voraussetzungen für den Schulterschluss vor Ort. 

ZURZACH Care und der Spitalverband Limmattal setzen beide seit jeher auf starke und langfristige Partnerschaften. Die integrierte und koordinierte Gesundheitsversorgung wird im Limmattal aktiv gelebt und hat Tradition. Die Eröffnung der Rehaklinik Limmattal von ZURZACH Care am 20. Dezember 2023 ist die konsequente Weiterführung dieser Tradition. Das Angebot stellt die akutnahe Versorgung sicher und erweitert diese zugleich – zentral, rund um die Uhr. Das steigert die Attraktivität der Versorgungsregion für die Patientinnen und Patienten, deren Angehörige wie auch für die Fachkräfte unterschiedlicher Professionen.

Spital Limmattalspital Ausschnitt Parkseite Restaurant Header
2025

Verkauf des Aqualons

Am 7. Juni 2024 haben wir die ersten Gespräche mit der Stadt Bad Säckingen zur möglichen Rekommunalisierung des Aqualon aufgenommen. Was folgte, war ein intensiver, stets konstruktiver Austausch – mit der Stadt, dem Land und ganz besonders mit den engagierten Mitarbeitenden vor Ort.
 

Am 14. Mai 2025 hat der Gemeinderat offiziell beschlossen, das Aqualon zu rekommunalisieren.
Für die Stiftung war es von Beginn an ein zentrales Anliegen, den Betrieb in verlässliche Hände zu übergeben – und vor allem, die Mitarbeitenden langfristig abzusichern. Mit dem Verkauf an die Stadt Bad Säckingen ist genau das gelungen.
 

Am 30. Juni haben wir uns im Rahmen eines gemeinsamen Anlasses offiziell von allen Mitarbeitenden verabschiedet – ein bewegender Moment des Rückblicks, der Anerkennung und des Loslassens.
Am 1. Juli 2025 wurde der Betrieb offiziell übergeben – die Schlüssel liegen nun in den Händen der Stadt.
 

Wir sind überzeugt: Dieser Schritt ist richtig und wichtig.
Die Stiftung konzentriert sich künftig noch gezielter auf ihre Kernkompetenzen und die strategische Entwicklung in der Schweiz. Die Rekommunalisierung ist ein nachhaltiger Schritt – für die Region, für die Bevölkerung und für die Zukunft des Standorts.
 

Unser besonderer Dank gilt dem gesamten Team – allen voran Franc sowie den beiden Betriebsleiterinnen Annika und Kim – für ihren unermüdlichen Einsatz, ihre Loyalität und die reibungslose Übergabe.
 

Ein grosser Dank geht auch an die Stiftung – insbesondere an das Team Finanzen – für die professionelle Begleitung dieses Prozesses im Hintergrund.
 

Alles Gute, liebes Aqualon – und auf ein starkes neues Kapitel!
 

Aqualon therme
2025

Rebranding von Rehastudy zu CareStudy

Am 15. Oktober 2025 wurde Rehastudy im Rahmen eines Rebrandings in CareStudy umbenannt. Mit dem neuen Namen und Erscheinungsbild positioniert sich CareStudy als Bildungsplattform für Weiterbildungen rund um Gesundheit, Therapie und Pflege.

Das Rebranding trägt der inhaltlichen Weiterentwicklung des Angebots Rechnung: Neben den bisherigen Schwerpunkten in Physiotherapie und Rehabilitation werden zusätzliche Themenfelder wie mentale Gesundheit, Frauengesundheit, Prävention und betriebliche Gesundheitsförderung integriert.

Trotz neuem Markenauftritt bleiben die bisherigen Werte bestehen. CareStudy steht weiterhin für praxisnahe Weiterbildung, fachliche Qualität und erfahrene Dozierende. Ziel des Rebrandings ist es, das erweiterte Bildungsangebot sichtbar zu machen und die Positionierung als ganzheitliche Bildungsplattform im Gesundheitsbereich zu stärken.

Bild von carestudy 2

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